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der Karpatendeutschen

 


 

Grußbotschaft zum Gedenktag der Opfer von Flucht und Vertreibung

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit Einführung des Gedenktags für die Opfer von Flucht und Vertreibung im Jahr 2015 hat Herr Innenminister und Landesbeauftragter für Vertriebene und Spätaussiedler Thomas Strobl alljährlich zur Gedenkfeier am Mahnmal für die Charta der deutschen Heimatvertriebenen in Stuttgart-Bad Cannstatt eingeladen. Corona-bedingt musste die Gedenkfeier in diesem Jahr leider abgesagt werden. Herr Minister bedauert dies sehr.

Als Zeichen der Verbundenheit ist es Herrn Minister Strobl ein Anliegen, der Opfer von Flucht und Vertreibung auch in diesem Jahr zu gedenken. Nachstehender Link mit einer Videobotschaft von Herrn Minister zum Gedenktag am 20. Juni 2020.

Videobotschaft

 


 

Wir bitten um Beachtung!

Aufgrund der Corona-Pandemie sind auf Bundesebene alle Veranstaltungen der Karpatendeutschen abgesagt worden.
Für die Landesverbände und auch die Ortsgemeinschaften schlagen wir vor:
Bitte folgen Sie den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und den jeweiligen Verordnungen Ihrer Landesregierungen.

Die Geschäftsstelle in Stuttgart ist derzeit nicht ständig besetzt. In dringenden Fällen erreichen Sie uns im Homeoffice weiterhin dienstags bis donnerstags von 9-14 Uhr unter 01573-4521278.
Danke für Ihr Verständnis.

Der Bundesvorstand der Karpatendeutschen Landsmannschaft

 


 

Das Karpatenjahrbuch 2020

Unter den vier Kapiteln "Geschichte und Gegenwart", "Erzähltes und Erlebtes", Kunst-Kultur-Pressewesen" sowie  "Würdigungen und Buchbesprechungen" ist es den Redakteuren Dr. Heike Drechsler-Meel und Dr. Heinz Schmitt wieder einmal mehr gelungen, 14 Autoren zu gewinnen, die in 16 Artikeln ein breites Spektrum karpatendeutschen Schaffens und karpatendeutscher Geschichte abbilden, Erinnerungen aufleben lassen und auf Entwicklungen hinweisen, die auch für nachfolgende Generationen spannend sein können.

Das Karpatenjahrbuch 2020 kostet 15,00 € zzgl. Versandkosten.
Zu beziehen bei:
Arbeitsgemeinschaft der Karpatendeutschen
Schlossstraße 92, 70176 Stuttgart
E-Adresse: landsmannschaft@karpatenpost.de
Tel. 0711-626262

Weitere Informationen:
linke Spalte dieser Seite --> Rubrik Karpatendeutsche Landsmannschaft --> Aktuelle Publikationen und Informationen.



Neue Publikationsreihe

Das Karpatendeutsche Kulturwerk gibt eine neue Publikationsreihe heraus, in der die gemeinsame Geschichte von Deutschen und Slowaken in Monographien, Sammel- und Dokumentarbänden sowie Begleitpublikationen zu Ausstellungen aufgearbeitet werden soll.

Die ersten drei Bände behandeln vornehmlich das Ende des Zweiten Weltkriegs und dessen Folgen, vor allem für die Karpatendeutschen. Der vierte Band beleuchtet die Zwischenkriegszeit 1919 bis 1939 in Preßburg.

Wer wissen möchte, was die Feststellung: "Es war eine furchtbare Zeit" ganz praktisch und hautnah bedeutet, der oder die muss vor allem den 1. Band zur Hand nehmen: "Von der Geschichte vergessen. Das Rokser Tagebuch der Elisabeth Kaul." Sie war die Tochter eines Zipser Großgrundbesitzers, die nach der Evakuierung ihrer Geschwister mit ihrer schwerkranken Mutter zurückbleibt. In einem (geheimen) Tagebuch, in dem sie sich sozusagen mit ihren Verwandten unterhält, berichtet sie fast täglich von den ständigen Einquartierungen in ihrem Haus, von den Entwürdigungen durch ehemalige Angestellte, die sich jetzt als Herren aufspielen und die frühere Herrin wo sie können drangsalieren und demütigen, von sowjetischen Soldaten, die sie mit dem Tode bedrohen; dazu kommen die Sorgen um die Mutter, mit der sie schließlich das Haus verlassen muss und in einer bescheidenen Hütte bis zu deren Tod leben soll.

Diese Schilderungen sind nicht nur hautnah, sie gehen unter die Haut.

Elisabeth Kaul hat diese Aufzeichnungen über ein ganzes Jahr hinweg durchgehalten. Als ihr die Abschiebung drohte, hat sie sie in einer Aluminiumschachtel gut verstaut und im Familiengrab verborgen. Dort konnten sie 1977 geborgen und von der Verfasserin selbst noch einmal kommentiert werden, sodass auch Leser, die mit ihrer Heimat nicht vertraut sind, ihre Aufzeichnungen verstehen können. Sie stellen einen äußerst authentischen Beginn der Publikationsreihe des Karpatendeutschen Kulturwerks dar.

Im 2. Band: "Lebensbilder" schildern elf karpatendeutsche Frauen und Männer ihr Leben, in dem die Flucht bzw. Vertreibung die entscheidende Wende darstellt. Kindheitserinnerungen an friedliche Jahre werden abrupt unterbrochen durch traumatische Erinnerungen an Partisanenüberfälle, Evakuierung, Rückkehr in Hoffen und Bangen, die schließlich in der großen Enttäuschung der Internierung und Vertreibung endet. Es folgt der Neuanfang unter harten Bedingungen. Das Auf und Ab der Gefühle wird meist getragen und geprägt von Halt gebendem, christlichem Glauben.

Band 3: "Schicksalsjahre der Karpatendeutschen" enthält 76 Beiträge Karpatendeutscher aus den drei Siedlungsgebieten Zips, Hauerland und Preßburger Land über die Schicksalsjahre 1944 bis 1946. Die meist friedliche Nachbarschaft von Deutschen und Slowaken wird durch den Partisanenaufstand mit Massakern an der deutschen Bevölkerung zerstört. Nach Kriegsende wird die deutsche Bevölkerung auf Grund der bis heute geltenden Bene¹-Dekrete entrechtet, enteignet, in Sammellagern eingepfercht und schließlich ausgewiesen, vertrieben. Die ergreifenden Darstellungen enden mit der Schilderung gänzlich unterschiedlicher Bedingungen eines Neuanfangs in West- oder Ostdeutschland, Österreich oder auch Amerika.

Band 4: "Zwanzig Jahre in Preßburg (1919-1939)"
Marcell Jankovics (1874-1949), Preßburger Rechtsanwalt und Abgeordneter des Ungarischen Reichstags zur Zeit der Monarchie, erinnert sich in diesem erstmals in deutscher Übersetzung vorliegenden Buch an die "Preßburger Jahre" der Zwischenkriegszeit. Er schildert vor allem den Alltag aus der Sicht der nunmehr magyarischen Minderheit, die hier stellvertretend für die anderen Minderheiten - Juden, Slowaken, Deutsche - in der von Tschechen besetzten, jetzt Bratislava genannten Stadt steht. Vorurteile, Pressezensur, Bespitzelung, Drangsalierung sowie die Verhaftung anders Denkender, Missachtung geltenden Rechts und Versuche "geistiger Umerziehung" werden hier lebendig, die in der heutigen Welt an Aktualität nichts verloren haben.

 

Band 1:

Von der Geschichte vergessen: Das Rokser Tagebuch der Elisabeth Kaul
Herausgegeben von HEIKE DRECHSLER-MEEL unter Mitarbeit von ENID GAJEK und KURT ZEILLINGER JUN.
Ke¾marok: ViViT 2015. XII, 164 S., Ill., Kt., zum Preis von € 15,- zzgl. Versandkosten.

 

Band 2:

Lebensbilder. Karpatendeutsche erinnern sich
Ausgewählt u. hrsg. von ULLA NOSKO.
Ke¾marok: ViViT 2015. 232 S., Ill., Kt., zum Preis von € 15,-  zzgl. Versandkosten.

 

Band 3:

Schicksalsjahre der Karpatendeutschen. Zeitzeugenberichte
Ausgewählt und zusammengestellt von HANS KOBIALKA unter Mitarbeit von JÖRG MEIER und ULLA NOSKO.
Ke¾marok: ViViT 2015. 380 S., Ill., Kt., zum Preis von € 25,- zzgl. Versandkoten.  

 

Band 4:    

Zwanzig Jahre in Preßburg (1919-1939) - Marcell Jankovics
Aus dem Ungarischen übertragen und mit Erläuterungen versehen von Anton Klipp und Mitarbeit von Susanne Klipp.
Herausgegeben von Heike Drechsler-Meel und Jörg Meier.
Ke¾marok: ViViT 2017. 290 S., IV., Kt., zum Preis von € 26,- zzgl. Versandkosten.

 

Zum Jubiläum "50 Jahre Karpatendeutsches Kulturwerk" erhalten Sie als Jubiläumsangebot alle vier Bände statt für 81,00 € zusammen zum Preis von 60,00 € zzgl. Versandkosten.

Des Weiteren erhalten Sie zu diesem Paket das Buch "Die Namen der Hohen Tatra in vier Sprachen" als Jubiläumsgeschenk mitausgeliefert. Die Beschreibung dieses Buches finden Sie in unserer Homepage unter der Rubrik --> Karpatendeutsches Kulturwerk Slowakei e.V. --> Literatur.

 

Die Bücher sind zu beziehen über
Karpatendeutsches Kulturwerk Slowakei e.V., Karlsruhe,
Reinhold Wohland, Rintheimer Straße 36, 76131 Karlsruhe, Telefon 0721/694152,  E-Mail:wohland@karpatendeutsche.de

 


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