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Literatur


Buchbestellungen bitte an:

Karpatendeutsches Kulturwerk
c/o Reinhold Wohland
Rintheimer Str. 36
76131 Karlsruhe
E-Mail: Wohlandkarpatendeutsche.de

 


Ernst Hochberger: Das große Buch der Slowakei

3000 Stichworte zur Kultur, Kunst, Landschaft, Natur, Geschichte, Wirtschaft. Mit 350 Federzeichnungen von Karl Kiraly und 32 Farbfotos, 170 Abbildungen, Karten- und Grundrissskizzen. 5. ergänzte und erweiterte Auflage (Hauptband mit Fußnoten/Ergänzungen), Sinn: Hochberger, 2017. 630 S.
ISBN 978-3-92188-15-5. Preis: 20,00 Euro (incl. Porto und Verpackung).

Für jeden, der sich ernsthaft mit der Slowakei beschäftigt, ist der "Hochberger" unentbehrlich. Rund 1.500 Ergänzungen oder Korrekturen wie neue wissenschaftliche Erkenntnisse, neu erschienene Literatur oder neuere statistische Angaben, etwa nach der Volkszählung von 2011, sind in die nun vorliegende erweiterte und ergänzte fünfte Neuauflage eingeflossen, wodurch das bewährte Standardwerk von Ernst hochberger noch an Brauchbarkeit gewonnen hat. Der Verfasser, der sein Buch im Selbstverlag ohne jegliche finanzielle Unterstützung herausgebracht hat, lässt 15,00 Euro pro verkauftes Exemplar der "Stiftung Karpatendeutsches Kulturwerk" zukommen.

 


Erinnerungen und Betrachtungen

Zum 90. Geburtstag von Ernst Hochberger hrsg. von Heike Drechsler-Meel und Elisabeth Fendl. Kesmark/Kezmarok: ViViT, 2017. 64 S., zahlreiche Abbildungen.
ISBN 978-80-8175-032-8. Preis: 5,00 Euro (zzgl. Porto und Verpackung).



Die Namen der Hohen Tatra in vier Sprachen

Die Hohe Tatra war immer ein Grenzgebirge, in der Gegenwart zwischen der Slowakei und Polen. Zu ihren Namensgebern gehören aber auch insbesondere die seit dem Mittelalter bestehenden ehemaligen deutschen Gemeinden und Siedlungen am südlichen und östlichen Fuß der Hohen Tatra. Zudem hinterließ die 1000jährige Zugehörigkeit der Slowakei zu Ungarn deutliche Spuren.

Das vorliegende Buch ist die erste deutschsprachige Darstellung der geographischen Namen der Hohen Tatra: Die rund 17.000 Namen sind in vier Sprachen alphabetisch erfasst und in ihrer Herkunft und Bedeutung erläutert. Hinzu kommt ein biographisches Verzeichnis der in den Erläuterungen erwähnten Personen.

Ernst Hochberger:Die Namen der Hohen Tatra in vier Sprachen. Herkunft und Bedeutung. Zu seinem 80. Geburtstag hrsg. von Heike Drechsler und Heinz Schmitt. Karlsruhe 2007, 444 S. ISBN 3-927020-11-7.  

Preis: bisher: 30,-- Euro (incl. Porto und. Verpackung)
neu: Sonderangebot zum halben Preis - 15,00 Euro (alles incl.)

 


Von der Geschichte vergessen

Irma Elisabeth Kaul wuchs als Tochter eines Zipser Großgrundbesitzers in Roks/Oberzips auf. Als ihre Geschwister im Januar 1945 mit ihren Familien nach Österreich und Deutschland treckten, blieb sie mit ihrer alten Mutter zu Hause. In ihrem Tagebuch in Briefform berichtet sie fast täglich von ihren Sorgen und Nöten in den letzten Kriegsmonaten und den ersten Monaten des Friedens, in denen sich ihr Leben vor Grund auf änderte und sie zur Dienstmagd ihres einstigen Gesindes wurde. Die anfängliche Hoffnung auf die Rückkehr der Geschwister wandelte sich innerhalb dieses Jahres der Drangsalierungen durch viele der slowakischen Bewohner von Roks und den umliegenden Orten sowie der deutschen Kommunisten in die bittere Erkenntnis, dass ihre Lieben fern der Heimat zumindest in Sicherheit waren. Als ihr schließlich die Deportation drohte, vergrub sie ihre unter Lebensgefahr verfassten Aufzeichnungen in einer Blechdose auf dem Friedhof in einem Familiengrab, von wo sie Jahre später geborgen und von ihr selbst noch kommentiert wurden.

Band 1. Von der Geschichte vergessen: Das Rokser Tagebuch der Elisabeth Kaul (22.1.1945-19.2.1946). Hrsg. von HEIKE DRECHSLER-MEEL unter Mitarbeit von ENID GAJEK und KURT ZEILLINGHER JUN. Kezmarok: ViVit 2015. XII, 164 S.,III.,Kt. (Veröffentlichungen des Karpatendeutschen Kulturwerks;1).                              ISBN 978-80-8175-009-0; Preis: 15,00 Euro (zzgl. Porto und Verpackung)

 


Lebensbilder - Karpatendeutsche erinnern sich

Neben den Millionen Deutschen aus dem Osten gehörten auch die rund 150.000 Karpatendeutschen aus der Slowakei zu den besonders Leidtrangden des Zweiten Weltkrieges. Oft in das Sudetenland evakuiert, versuchten Viele nach Kriegsende in die Heimat zurückzukehren, wurden aber wie die in der Heimat Verbliebenen in Lagern interniert und ab Januar 1946 aus der nunmehrigen Tschechoslowakei ausgewiesen - das Ende des seit 800 Jahren dauernden  Deutschtums in der Slowakei. In elf Lebensgeschichten, von denen viele mit Kindheitserinnerungen an friedliche Tage beginnen, blicken sechs Frauen und fünf Männer der Jahrgänge 1903-1942 auf ihr Leben in dieser Umbruchzeit zurück, schildern den oft harten Arbeitsalltag, in dem sich die Erlebnisgeneration öfters wiederfinden wird, denn Vielen ist Gleiches oder Ähnliches widerfahren: Evakuierung, Flucht und Vertreibung, Neuanfang. Erzählte Sorgen und Ängste werden hier greifbar, die Zeit zwischen Hoffen und Bangen, aber auch empfundenes Glück lassen den Leser teilhaben am Auf und Ab der Gefühle, geprägt von einem immer wieder geschilderten tiefen und Halt gebenden christlichen Glauben.

Band 2. Lebensbilder. Karpatendeutsche erinnern sich. Ausgewählt und hrsg. von  ULLA NOSKO. Kezmarok: ViVit 2015. XII, 232 164 S., III.,Kt. (Veröffentlichungen des Karpatendeutschen Kulturwerks; 2)
ISBN 978-80-8175-007-6; Preis: 15,00 Euro (zzgl. Porto und Verpackung)

 


Schicksalsjahre der Karpatendeutschen -  Zeitzeugenberichte

Die Jahre 1944-1946 waren prägend für die Karpatendeutschen. Bis zum Ausbruch des sogenannten Partisanenaufstandes im Sommer 1944 hatten sie mit ihren slowakischen Mitbürgern weitgehend in friedlicher Nachbarschaft gelebt, nun kam es zu Massakern an der deutschen Bevölkerung in der Slowakei, die nach Kriegsende auf der Grundlage der bis heute geltenden Benes-Dekrete entrechtet und enteignet, schließlich in weiten Teilen, in Sammellagern unter stellenweise unmenschlichen Bedingungen zusammengepfercht, auch noch ausgewiesen, also vertrieben wurde. 76 Karpatendeutsche der drei ehemaligen deutschen Sprachgebiete in der Slowakei, der Zips, dem Hauerland, in der Mittelslowakei und der Pressburger Gegend, erinnern sich an diese Zeit und skizzieren mit unterschiedlicher Gewichtung vor allem auch die Jahre des schwierigen Neuanfangs - in der Bundesrepublik, der ehemaligen DDR, aber auch der Slowakei und in Amerika. Sie vertreten dabei alle Altersklassen und sozialen Schichten der ehemals in der Slowakei beheimateten kleinen Volksgruppe.

Band 3. Schicksalsjahre der Karpatendeutschen. Zeitzeugenberichte. Ausgewählt und zusammengestellt von HANS KOBIALKA unter Mitarbeit von JÖRG MEIER und ULLA NOSKO. Kezmarok: ViVit 2015. 376 S., III., Kt. (Veröffentlichungen des Karpatendeutschen Kulturwerks; 3)
ISBN 978-80-8175-008-3; Preis: 25,00 Euro (zzgl. Porto und Verpackung)

 


Zwanzig Jahre in Preßburg (1919-1939)

Marcell Jankovics (1874-1949), Preßburger Rechtsanwalt und Abgeordneter des Ungarischen Reichtags zur Zeit der Monarchie, erinnert sich in diesem erstmals in deutscher Übersetzung vorliegenden Buch an die "Preßburger Jahre" der Zwischenkriegszeit. Er schildert vor allem den Alltag aus der Sicht der nunmehrigen magyarischen Minderheit, die hier stellvertretend für die anderen Minderheiten - Slowaken, Deutsche, Juden - in der von Tschechen besetzten, nunmehr Bratislava genannte Stadt steht. Vorurteile, Pressezensur, Bespitzelung, Drangsalierung und Verhaftung anders Denkender, Missachtung geltenden Rechts und "Versuche geistiger Umerziehung" werden hier lebendig, die in der heutigen Welt an Aktualität nichts verloren haben. 

Band 4. Zwanzig Jahre in Preßburg (1919-1939) von Marcell Jankovics. Aus dem Ungarischen übertragen und mit Erläuterungen versehen von ANTON KLIPP unter Mitarbeit von SUSANNA KLIPP. Karlsruhe 2017. Das Buch hat XXII, 290 S., Kt. (Veröffentlichungen des Karpatendeutschen Kulturwerks; 4)
ISBN 978-80-8175-029-8; Preis: 26,00 Euro (zzgl. Porto und Verpackung)


 



 

 


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