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der Karpatendeutschen

 


Heimat-, Bildungs- und Kulturseminar in Bernried

Sie können das Programm auch HIER als PDF herunterladen.

 


Das Karpatenjahrbuch 2026 ist da

Rechtzeitig bis zum Jahreswechsel ist es den verantwortlichen Redakteurinnen einmal mehr gelungen, das mit Spannung erwartete Karpatenjahrbuch für das Jahr 2026 mit einem bunten Kaleidoskop an Beiträgen der unterschiedlichsten Art fertigzustellen. Wie immer finden sich dabei die Bereiche Geschichte und Gegenwart, Erzähltes und Erlebtes, kulturelle Themen und Biographien bedeutender Persönlichkeiten wieder, auch wenn es diesmal zu unvermeidbaren Überschneidungen kam.

Den Auftakt nach dem Jahreskalender mit Illustrationen junger karpatendeutscher Künstler aus dem Kriegsjahr 1944 bildet dabei die Schilderung von Christine Emeritzy zum Leben ihrer drei älteren, noch in Preßburg/Bratislava geborenen Schwestern. Sie nimmt die Leserinnen und Leser zu einer spannenden Zeitreise von der Vorkriegszeit bis (fast) in die Gegenwart mit, wie sie nicht im Schulbuch steht.

Mit dem Beitrag über das Leben und Wirken der in Kaschau/Košice geborenen Gisela Weyde (1894-1984) steht eine außergewöhnliche Persönlichkeit im Mittelpunkt, die in eigenen Quellenzeugnissen zu Wort kommt und deren Vita verdeutlicht, dass sich manche Dinge bis heute nicht zum Besseren gewandelt haben.

Nicht minder spannend geht es mit der Schilderung eines jungen Soldaten aus der Zips weiter, der in den Kriegsjahren 1943/44 im wahrsten Sinne des Wortes „zwischen die Fronten“ geriet, gefolgt von Reflexionen über Freiheit, Verantwortung und Toleranz - dieser Tage an Aktualität nicht hoch genug einzuschätzen.

In der zweiten Abteilung „Erlebtes und Erzähltes“ sorgte ein Glücksfund im Karpatendeutschen Archiv in Karlsruhe für eine weitere dramatische Schilderung der Kriegsjahre durch einen Zeitzeugen der Feuersbrunst des heute nicht mehr existierenden Dörfchens Meierhöfen/Majerka. Sie wird ergänzt durch den Augenzeugenbericht eines Kindes, den die Deutsche Partei für ihre Zwecke nutzte: Als Musterdorf sollte der nahezu vollständig zerstörte kleine Ort wiederaufgebaut werden - unter kräftiger Instrumentalisierung des Unglücks, indem die Deutsche Partei landauf, landab zu Spenden animierte und als Wohltäter, als Retter aus auswegloser Situation gefeiert wurde.

Der kulturell-wissenschaftliche Teil des Jahrbuchs wiederum wartet neben der Geschichte des Hotels Savoy-Carlton in Bratislava-Preßburg und ihrer Betreiber mit zwei sprachgeschichtlichen Beiträgen auf: Einmal stehen Metzenseifen/Medzev und die mantakische Mundart im Vordergrund, gefolgt von der Abhandlung über den Zipser Dichter Ernst Lindner (1826-1902).

An bedeutenden historischen Persönlichkeiten mangelt es auch in diesem Jahr nicht: Auf den Chemiker und General Arthur von Görgey aus Topporz/Toporec (1818-1916) folgt die Vita des hierzulande in Vergessenheit geratenen Reichstagsabgeordneten Andor Münnich aus Zipser Neudorf/Spišská Nová Ves (1856-1906), Präsident des Karpathen-Vereins, der mit Christian Kraft zu Hohenlohe-Öhringen, einem der reichsten deutschen Adeligen, in der Tatra auf die Pirsch ging.

Es folgen die Erinnerungen an herausragende Karpatendeutsche und einen ihrer nicht minder herausragenden Wegbegleiter und Freunde, und natürlich wird auch der aktuellen (halb-)runden Geburtstagskinder gedacht, um den 224 Seiten starken Begleiter durch das Jahr 2026 mit zwei Buchbesprechungen zu aktuellen Neuerscheinungen zu schließen.

Zu bestellen zum Preis von 19,50 € zzgl. Porto und Verpackung (Inland 3,00 €, Ausland 5,00 €) bei:
Karpatendeutsche Landsmannschaft, Schlossstr. 92, 70176 Stuttgart,
Telefon: 0 15 73 / 4 52 12 78
oder per Mail: landsmannschaft@karpatenpost.de

 


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Sehr geehrte Damen und Herren,

aus aktuellem Anlass erscheint seit August 2021 monatlich eine zusätzliche Informationsquelle zur Karpatenpost, ein Newsletter der Karpatendeutschen Landsmannschaft.
Hier werden politische Beiträge und Nachrichten, die für die Karpatenpost zu umfangreich sind, veröffentlicht. Diese Informationen stellen wir Ihnen in Form eines Newsletters kostenfrei zur Verfügung.
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Bleiben Sie bitte gesund!

Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart

Brunhilde Reitmeier-Zwick
Bundesvorsitzende
Karpatendeutsche Landsmannschaft Slowakei e. V.

 


Wir bitten um Beachtung!

Die Geschäftsstelle im Haus der Heimat in Stuttgart ist ab sofort nur noch unregelmäßig besetzt.

Wir sind aber weiterhin montags von 9 - 15 Uhr unter der Telefonnummer
0 15 73 - 4 52 12 78 oder per E-Mail unter landsmannschaft@karpatenpost.de erreichbar. Weiterhin können Sie uns natürlich postalisch erreichen unter
Schlossstr. 92, 70176 Stuttgart.

Wir danken für Ihr Verständnis.

Brunhilde Reitmeier-Zwick

 


Neue Publikationsreihe

Das Karpatendeutsche Kulturwerk gibt eine neue Publikationsreihe heraus, in der die gemeinsame Geschichte von Deutschen und Slowaken in Monographien, Sammel- und Dokumentarbänden sowie Begleitpublikationen zu Ausstellungen aufgearbeitet werden soll.

Die ersten drei Bände behandeln vornehmlich das Ende des Zweiten Weltkriegs und dessen Folgen, vor allem für die Karpatendeutschen. Der vierte Band beleuchtet die Zwischenkriegszeit 1919 bis 1939 in Preßburg.

Wer wissen möchte, was die Feststellung "Es war eine furchtbare Zeit" ganz praktisch und hautnah bedeutet, der oder die muss vor allem den 1. Band zur Hand nehmen: "Von der Geschichte vergessen. Das Rokser Tagebuch der Elisabeth Kaul." Sie war die Tochter eines Zipser Großgrundbesitzers, die nach der Evakuierung ihrer Geschwister mit ihrer schwerkranken Mutter zurückbleibt. In einem (geheimen) Tagebuch, in dem sie sich sozusagen mit ihren Verwandten unterhält, berichtet sie fast täglich von den ständigen Einquartierungen in ihrem Haus, von den Entwürdigungen durch ehemalige Angestellte, die sich jetzt als Herren aufspielen und die frühere Herrin wo sie können drangsalieren und demütigen, von sowjetischen Soldaten, die sie mit dem Tode bedrohen; dazu kommen die Sorgen um die Mutter, mit der sie schließlich das Haus verlassen muss und in einer bescheidenen Hütte bis zu deren Tod leben soll.

Diese Schilderungen sind nicht nur hautnah, sie gehen unter die Haut.

Elisabeth Kaul hat diese Aufzeichnungen über ein ganzes Jahr hinweg durchgehalten. Als ihr die Abschiebung drohte, hat sie sie in einer Aluminiumschachtel gut verstaut und im Familiengrab verborgen. Dort konnten sie 1977 geborgen und von der Verfasserin selbst noch einmal kommentiert werden, sodass auch Leser, die mit ihrer Heimat nicht vertraut sind, ihre Aufzeichnungen verstehen können. Sie stellen einen äußerst authentischen Beginn der Publikationsreihe des Karpatendeutschen Kulturwerks dar.

Im 2. Band: "Lebensbilder" schildern elf karpatendeutsche Frauen und Männer ihr Leben, in dem die Flucht bzw. Vertreibung die entscheidende Wende darstellt. Kindheitserinnerungen an friedliche Jahre werden abrupt unterbrochen durch traumatische Erinnerungen an Partisanenüberfälle, Evakuierung, Rückkehr in Hoffen und Bangen, die schließlich in der großen Enttäuschung der Internierung und Vertreibung endet. Es folgt der Neuanfang unter harten Bedingungen. Das Auf und Ab der Gefühle wird meist getragen und geprägt von Halt gebendem, christlichem Glauben.        Ausverkauft !

Band 3: "Schicksalsjahre der Karpatendeutschen" enthält 76 Beiträge Karpatendeutscher aus den drei Siedlungsgebieten Zips, Hauerland und Preßburger Land über die Schicksalsjahre 1944 bis 1946. Die meist friedliche Nachbarschaft von Deutschen und Slowaken wird durch den Partisanenaufstand mit Massakern an der deutschen Bevölkerung zerstört. Nach Kriegsende wird die deutsche Bevölkerung auf Grund der bis heute geltenden Beneš-Dekrete entrechtet, enteignet, in Sammellagern eingepfercht und schließlich ausgewiesen, vertrieben. Die ergreifenden Darstellungen enden mit der Schilderung gänzlich unterschiedlicher Bedingungen eines Neuanfangs in West- oder Ostdeutschland, Österreich oder auch Amerika.                Ausverkauft !

Band 4: "Zwanzig Jahre in Preßburg (1919-1939)"
Marcell Jankovics (1874-1949), Preßburger Rechtsanwalt und Abgeordneter des Ungarischen Reichstags zur Zeit der Monarchie, erinnert sich in diesem erstmals in deutscher Übersetzung vorliegenden Buch an die "Preßburger Jahre" der Zwischenkriegszeit. Er schildert vor allem den Alltag aus der Sicht der nunmehr magyarischen Minderheit, die hier stellvertretend für die anderen Minderheiten - Juden, Slowaken, Deutsche - in der von Tschechen besetzten, jetzt Bratislava genannten Stadt steht. Vorurteile, Pressezensur, Bespitzelung, Drangsalierung sowie die Verhaftung anders Denkender, Missachtung geltenden Rechts und Versuche "geistiger Umerziehung" werden hier lebendig, die in der heutigen Welt an Aktualität nichts verloren haben.

 

Band 1:

Von der Geschichte vergessen: Das Rokser Tagebuch der Elisabeth Kaul
Herausgegeben von HEIKE DRECHSLER-MEEL unter Mitarbeit von ENID GAJEK und KURT ZEILLINGER JUN.
Kežmarok: ViViT 2015. XII, 164 S., Ill., Kt., zum Preis von 15,00 € zzgl. Versandkosten.

 

Band 2:

Lebensbilder. Karpatendeutsche erinnern sich   -- ausverkauft ! --
Ausgewählt und herausgegeben von ULLA NOSKO.
Kežmarok: ViViT 2015. 232 S., Ill., Kt., zum Preis von 15,00 € zzgl. Versandkosten.

 

Band 3:

Schicksalsjahre der Karpatendeutschen. Zeitzeugen-Berichte  -- ausverkauft ! --
Ausgewählt und zusammengestellt von HANS KOBIALKA unter Mitarbeit von JÖRG MEIER und ULLA NOSKO.
Kežmarok: ViViT 2015. 380 S., Ill., Kt., zum Preis von 25,00 € zzgl. Versandkosten.

 

Band 4:

Zwanzig Jahre in Preßburg (1919-1939) - Marcell Jankovics
Aus dem Ungarischen übertragen und mit Erläuterungen versehen von Anton Klipp und Mitarbeit von Susanne Klipp. 
Herausgegeben von Heike Drechsler-Meel und Jörg Meier.
Kežmarok: ViViT 2017. 290 S., IV., Kt., zum Preis von 26,00 € zzgl. Versandkosten.

 

Die Bücher sind zu beziehen über
Karpatendeutsches Kulturwerk Slowakei e. V., c/o Bibliothek und Archiv,
Dr. Heike Drechlser-Meel, Alte Weingartener Straße 41, 76227 Karlsruhe-Durlach,
Telefon: 07 21 / 15 17 44 01, E-Mail: drechsler@karpatendeutsche.de